Das Neugeborene im Arm der Mutter direkt nach der Geburt

GEBURTSFOTOGRAFIE LOTTA

Geburt im Krankenhaus

Das Warten hat sich gelohnt

Spontane Entscheidung

Ein paar Tage nachdem ich mit Sabine und Sebastian ein wunderschönes und vor allem sehr witziges Babybauchfotoshooting hatte, haben wir nochmal zum Thema Geburtsfotografie telefoniert. Nachdem sie mir zugesagt hatten, dass ich sie bei der Geburt mit der Kamera begleiten darf, begann auch sofort meine Bereitschaft. Zu dem Zeitpunkt wusste ich natürlich noch nicht, dass diese insgesamt 36 Tage dauern würde. Bis zum errechneten Termin waren es da nicht mal mehr 4 Wochen. Eine sehr spannende Zeit. Und für mich dieses Mal irgendwie entspannter als beim letzten Mal. Es stand gerade sowieso nichts besonderes an und außer, dass mein Handy rund um die Uhr in meiner Nähe und angeschaltet auf laut war, hat es meinen Alltag nicht besonders beeinflusst. Ab und zu kam ein kurzer Zwischenstandsbericht von Sabine oder Sebastian und so richtig spannend wurde diese Geburtsfotografie dann, als feststand, dass 10 Tage nach ET die Geburt eingeleitet werden soll. 

Es wird ernst

Und auf einmal kamen die Sorgen: wird alles gut gehen? Werde ich es pünktlich zur Geburt schaffen? Werde ich mein Telefon gleich hören, wenn es nachts klingelt? Die Einleitung zog sich über 3 Tage hin, bis in der Nacht vom 28. auf den 29. um kurz vor halb 4 der lang ersehnte Anruf von Sebastian kam, dass ich losfahren kann.

Als ich dann um kurz nach 4 Uhr morgens in der 40 km entfernten Asklepios Klinik in Lich ankam, wurde ich direkt von einem bekannten Gesicht begrüßt. Nein, es war nicht Sabine oder Sebastian. Es war die Hebamme, die mich ein paar Monate vorher bei einem Sternenkindeinsatz dort in der Klinik total lieb unterstützt und begleitet hatte. Als Sabine und Sebastian mir Wochen zuvor erzählt hatten, dass ihr Kind dort zur Welt kommen soll, musste ich direkt an sie denken. Denn es war durch sie ein Einsatz, der mir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist. Und was ein Zufall: sie war auch die Hebamme für Sabine und Sebastian in dieser Nacht!

Geschafft!

Dann nach knapp 1,5 Stunden voller Erschöpfung und Kraft, Zweifel und Selbstvertrauen, Ungeduld und Hoffnung erblickte Lotta auf natürlichem Weg um 5:30 Uhr morgens das „Licht der Welt“. Sie wurde voller Freude und Erleichterung fest in die liebevollen Arme ihrer Eltern geschlossen, gehalten, getröstet, willkommen geheißen.

Was ein unbeschreiblicher Moment. Und Sabine, Sebastian und Lotta haben ihn Dank der Geburtsfotografie für immer auf Fotos festgehalten.

Obwohl ich nicht Teil der Familie bin, berühren mich solche Momente fast so sehr, wie als hätte ich ein Familienmitglied bekommen. Hinzukommt das riesige Vertrauen, was mir Paare hier schenken, dass ich dieses besondere Ereignis, was sich nicht wiederholen lässt und ihr Leben komplett verändern wird, für sie gut in Bildern festhalten kann. Gerade das treibt mich so viel mehr an, diese wertvollen Stunden festzuhalten und hier fotografisch alles zu geben, als Materielles oder Geld.

Und wie geht´s Lotta?

Im Anschluss an die Geburt von Lotta folgte nach einer kurzen Kuschelzeit die erste Untersuchung, die U1.
Hierbei wurde Lotta auf lebenswichtige Funktionen untersucht, um bei Problemen sofort eingreifen zu können. Glücklicherweise erfreute sich die Kleine bester Gesundheit und konnte direkt wieder an ihren Papa übergeben werden. Auch dieser Teil gehört in eine runde Geburtsreportage hinein.

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Selbstporträt einer Fotografin